Mittwoch, 5. August 2009

Priestertag im Bistum St. Clemens


„Alles wahre Leben ist Begegnung.“ (M. Buber)

Der Priestertag am Fest des hl. Johannes Maria Vianney, dem 4. August 2009, war ein wirklicher Höhepunkt im Leben unserer Diözese. Etwas weniger als die Hälfte aller Priester des Bistums, nämlich 18 Geistliche, nahmen daran teil. Sie hatten einen ganzen Tag für die Anreise und einen Tag für die Heimfahrt nicht gescheut, um dem Herrn gemeinsam mit den anderen für ihre priesterliche Berufung zu danken und einen Pastoralplan für das „Jahr des Priesters“, zumindest in groben Zügen, zu entwerfen. Für die sternenklare Nacht zum 4. August konnte sich jeder in einen Plan eintragen, um eine halbe Stunde allein in stiller Anbetung in der Christkönigskirche zu verweilen. Das Aushalten beim Herrn sollte u.a. auch dem Blick auf den eigenen Weg als Priester dienen: Wie hatte alles begonnen? Wie steht es jetzt um mich? Wohin bin ich in Wirklichkeit unterwegs?

Außer zum gemeinsamen Stundengebet, der festlichen Eucharistiefeier und zum Essen, versammelten wir uns mehrmals in großer und in kleiner Runde, tauschten sehr persönliche Erfahrungen mit unserem Priestersein aus, entwarfen Pläne, besprachen aktuelle Themen, z.B. die Regulierung des Sakramentenempfangs für armenisch-katholische Christen, von denen es nicht wenige in Südrussland gibt, die aber noch keinen eigenen Seelsorger im Bistum haben. Den Abend verbrachten wir am Ufer von „Mütterchen Wolga“.