Mittwoch, 2. September 2009

Ein Tag mit den Dekanen


Seit Montagabend waren die Ersten unterwegs, um heute (Mittwoch) an der erweiterten Dekaneversammlung in Saratow teilzunehmen. Nach dem Gottesdienst um den Altar unserer Kathedrale und einem anschließenden Frühstück beim Pfarrer, begannen wir unsere Sitzung, die sich wegen der vielen Themen bis zum frühen Abend hinzog. Trotzdem sind einige bereits wieder aufgebrochen, um wenigstens noch die ersten 400 km bis Wolgograd zu fahren, denn morgen haben sie es weit. Hauptthema der Versammlung war das Priesterjahr und seine pastorale Umsetzung vor Ort. Wir hatten ja schon am 4. August d.J. schöne Impulse dafür gesammelt. Außerdem sprachen wir ausführlich über die Situation der armenisch-katholischen Christen im Bistum. Sie haben keine eigene Struktur, aber ein anderes Kirchenrecht. Das führt dazu, dass sie als katholische Christen zwar zu unseren Gemeinden gehören, die Sakramente (besonders das der Taufe und das der Ehe) in ihrem eigenen Ritus empfangen müssen, soweit das nur irgendwie möglich ist. Gegen Ende besprachen wir nicht weniger brennende Probleme, z.B. die unerwartet frei (besser muß ich sagen: leer) gewordene Kaplansstelle in Sotschi am Schwarzen Meer. Das ist ein großes Problem, weil der dortige Pfarrer zu denen gehört, die bis heute unter das Ausländergesetz fallen, das aller drei Monate zur Ausreise für drei Monate zwingt. So bleibt die bedeutende Pfarrei im Süden des Bistums insgesamt sechs Monate im Jahr ohne Seelsorger. Bewerbungen unter Fax-Nummer 007-8452-274555 (-:

Foto: Mittagspause