Samstag, 26. Dezember 2009

Die schönste Weihnachtserfahrung ist doch wohl die, geliebt zu sein.




Heilige Nacht im Dorf Alexejewka (Baschkortostan)


"Krippenspiel der Kleinen" in Marx. Freitag, 25.12.09.

Die Großen, d.h. die Jugendlichen in Marx, dürfen ihr Krippenspiel immer direkt nach der Christmette in der Nacht aufführen. Nachts war ich jedoch noch in Saratow, wo, wie sicher überall, die Kirche sehr voll war, auch mit ein paar "Zuschauern". Dennoch konnte man beten. Großen Festen ist (hier?) immer eine besondere Freude in der Liturgie zu eigen. Anschließend spielte die Saratower Pfarrjugend den "Minutenbettler", eine ernste Weihnachtsgeschichte, die wir vor einem Jahr ins Russische übersetzt haben. Der 25. Dezember ist in Russland verständlicher Weise - und doch auch: leider - Arbeitstag. Und einen sogenannten zweiten Weihnachtsfeiertag gibt es erst recht nicht, was sich dann auch deutlich in den Gottesdiensten wiederspiegelte. Morgen, am Fest der Heiligen Familie, darf ich ein kleines Kind taufen, dessen Mutter ich aus dem Religionsunterricht vor ungefähr 10 Jahren kenne.