Donnerstag, 25. März 2010

Ohne den Schutzengel zu provozieren ...

Am späten Abend des 23. März geriet ich nach 19 Jahren erfolgreicher Umfahrungen, in eins der berüchtigten Schlaglöcher unserer Landstraßen, die derzeit wie Pilze aus (besser: „in“) dem Asphalt sprießen. Beim Wiedereinordnen vor einem überholten LKW, platzen mir auf der Stelle die beiden rechten Reifen weg. Weil die schrägen Randstreifen zurzeit tauen und deshalb unbefahrbar sind, verbleiben auf der Fahrbahn jedoch nicht angeraten war, fuhr ich auf den Felgen zur glücklicherweise nahegelegenen Tankstelle. Für den Kilometer bis dahin brauchte ich eine halbe Stunde. Und noch eine Stunde später kam unser Hausmeister aus Saratow und brachte meine Sommerreifen, die – vorsichtshalber – schon immer ihre eigenen Felgen haben. Wir wechselten vorerst zwei Räder. Der Rest folgt in Kürze, wenn es kein Glatteis mehr gibt.