Freitag, 21. Mai 2010

Pfingsten in Wolgograd

Feierabend im Büro und Aufbruch nach Wolgograd fallen heute bei mir zusammen, und zwar in 10 Minuten. Nach den langen Strecken der letzten Wochenenden, scheinen die 400 km wolgaabwärts wie ein Katzensprung in die Nachbarpfarrei. Ich freue mich auf die Begegnungen morgen und übermorgen, und auf die Firmung. Vermutlich sind die meisten Kandidaten Erwachsene.
Wolgograd war heute früh in den russischen Schlagzeilen, weil dort gestern abend die vor wenigen Monaten eröffnete Brücken über die Wolga gewaltig ins Schwanken geraten war. Ich weiß wieder einmal nicht, ob ich den Link zum Video richtig zustande bringe. Hier müßte man eine Amateuraufnahme der schon geschlossenen Brücke sehen: (Video). Als es anfing, war die Brücke befahren. Autos wurden von den wellenhaften Schwingungen um 180° gedreht. Insassen sprangen heraus und versuchten, Halt zu finden. Volle 2 Meter wippte der Asphalt. Vorläufig macht man starken Wind oder ausgespühlte Pfeiler für die Fast-Katastrophe verantwortlich.
P.S. Unsere Pfarrei liegt am rechten Wolgaufer. Das heißt, ich muß den Fluss nicht überqueren. (-: Und wenn ich in die Pfarrei nach Wolzhskij am gegenüberliegenden Ufer fahren will, bleibt noch die Möglichkeit über die Staumauer. Die steht fest.