Samstag, 5. Juni 2010

RKW - seit 12 Jahren ein Diözesanprojekt

Ich hatte dem Pfarrer in Marx versprochen, dass ich am Freitagabend einen Gottesdienst mit den Kindern des ersten RKW-Durchgangs feiere. RKW heißt Religiöse Kinderwochen und ist ein erprobtes pastorales Mittel in Diasporaregionen. Als „Renovabis“ 1993 für die Menschen in Mittel- und Osteuropa gegründet wurde, waren wir uns sofort einig, dass dieses Projekt besondere Förderung verdient. Kinder aus der Pfarrei und ihren Filialen sind eine ganze Woche lang zusammen, von früh bis Abend, in manchen Gemeinden sogar über Nacht. Gebet, Unterricht, Mahlzeiten, Spiele und Erholung, … alles hat seinen Platz. In Marx traf ich auf „die Kleinen“, d.h. Schüler von 7 bis 10 Jahren. Die „Großen“ haben ihre eigene RKW, später. Und die Jugendlichen, die jetzt als Helfer teilnehmen, kommen zum Schluss auf ihre Kosten. Die Rückfahrt von Togliatti ging schneller als erwartet. Nach fünf Stunden war ich schon in Marx. Ich schaute mir in Ruhe Bilder der vergangenen 4 RKW-Tage an und konnte nur staunen über die ausdrucksstarken, vielsagenden Fotos. Es musste eine besonders schöne Woche sein, was sich dann in der Abendmesse auch bestätigte. Außer den üblichen Verpflichtungen im Kloster, traf ich mich am Abend auch mit dem Pfarrer, mit dem ich den Baufortschritt seines Pfarrhauses besprach, sowie das Diözesanjugendtreffen im August, für das er verantwortlich ist.

Kurz nochmal zurück zur Reise in den Kaukasus. Den Brief an Freunde hatte ich dann doch noch geschrieben. Auszüge daraus kann man hier finden: (zum Brief).