Freitag, 25. Juni 2010

Wie geht's weiter in Samara?

Das Schicksal der Herz-Jesu-Kirche in Samara beschäftigt mich natürlich auch im Urlaub. Wie ich gestern Abend auf einer Nachrichtenseite der Stadt Samara lesen konnte, steht es zurzeit - in Fußball-WM-Sprache gesprochen - unentschieden. Unser Pfarrer hat Berufung gegen den Gerichtsbeschluß eingelegt. Drei Firmen haben sich beworben, die Auflagen der Brandschutzinspektion zu beheben. Die Pfarrgemeinde selbst hat begonnen, Mängel zu beheben, wo es ihr möglich ist. Ein großes Problem ist das Nachbarhaus, das einst der katholischen Gemeinde gehörte. Nach heutigen Brandschutzbestimmungen müssen zwischen Kirche und anderen Gebäuden mindestens 10 m Zwischenraum sein. Es sind aber nur 5 m. Interessant war auch, in der Pressemitteilung zu lesen, dass Brandschutz in der Kirche, die - wie alle alten, historisch wertvollen Gebäude - Staatseigentum ist, theoretisch Sache des Staates ist.
(Foto: samru.ru)