Sonntag, 29. August 2010

Exerzitienabschluß und Gelübdeerneuerung

Mit dem gestrigen Fest des hl. Augustinus gingen in Marx nicht nur die Jahresexerzitien für 17 Ordensschwestern aus Deutschland, Weißrussland, Russland und Kasachstan zu Ende. In der Eucharistiefeier, die wir wegen der großen Schwesternzahl in der Pfarrkirche feierten, erneuerte Schwester Stella aus Deutschland zudem ihre zeitlichen Ordensgelübde für ein Jahr. Das ist für die Pfarrgemeinde in Marx erwähnenswert, weil Stella als Kind mit ihren Eltern und Geschwistern in Raskatowo lebte, einem Dorf in der Nähe von Marx. Ich habe ihre Großmutter dort beerdigt und kenne das Haus, in dem sie wohnten. Stella hat in Marx die Erstkommunion empfangen. Später wanderte die Familie nach Deutschland aus. Dort fand Stella zu ihrer Berufung. Ich könnte Bilder von damals aus dem Schuhkarton heraussuchen. Pater Mariano von den Klaretinern bin ich sehr dankbar für seine Bereitschaft, den Schwestern so viel geistliche Hilfestellung zu bieten, wie er es jedesmal tut, wenn er einen Exerzitienkurs übernimmt. „Demut ist, wenn man seine Talente zur Verfügung stellt“, hat er nicht nur während der Exerzitien gesagt, sondern im Anschluss auch praktiziert: Nachdem er ein schmackhaftes spanisches Abendessen zubereitet hatte, begleitete er den fröhlichen, musikalischen Abend am Klavier.