Samstag, 18. September 2010

Nordossetien

Sommerliche Temperaturen und klare Sicht auf die Hoehen des Kaukasus begruessten mich am Freitag Mittag in Vladikavkaz. Der Nachmittag hatte nur einen Punkt im Programm, das Treffen mit Vertretern eines Versoehnungsprojekts im Randgebiet der nordossetinischen Hauptstadt, wo Deutsche, Russen, Inguschen und Osseten gemeinsam versuchen, hier Ansaessigen beim Eroeffnen ganz kleiner Firmen (wenn man so sagen kann) zu helfen. Interessant, mutig, wichtig. Der Bombenanschlag vergangene Woche, hier in der Stadt, hat die Bemuehungen spuerbar zurueckgeworfen. 

Der kleinste Teilnehmer am Gemeindeausflug

Der Samstag war ganztags einem Ausflug mit der Gemeinde gewidmet. Wie im vergangenen Jahr, feierten wir am Morgen die hl. Messe in der Kapelle der Christi-Himmelfahrts-Pfarrei. Danach ging es in die Natur, auf eine Anhoehe zwischen Stadt und Gebirge. Dort verbrachten wir den Tag bis zum Abend. Wir waren ungefaehr 30 Personen jeder Altersgruppe. Das Mittagessen war von zu Hause mitgebracht. Jeder trug etwas dazu bei. Nur der Schaschlyk wurde direkt bei Tisch zubereitet. Es ergaben sich viele Einzelgespraeche. Weil es im letzten Jahr aehnlich war, kenne ich die Gemeinde hier in Vladikavkaz nun besser, als die meisten anderen. Wenn nicht erzaehlt wurde, wurde gespielt oder spazieren gegangen. Die Kinder baten bei jeder nur moeglichen Gelegenheit darum.