Mittwoch, 12. Januar 2011

Dank ans Christkind

In meinem Brief zu Weihnachten hatte ich von einer Mutter mit einem siebenjährigen Sohn geschrieben, der noch 3,25 Euro auf dem Sparbuch verblieben waren, und der die Obdachlosigkeit drohte. Weil ihr kleiner Verdienst, dort, wo sie aushilft, nicht zum täglichen Leben ausreicht, bäckt sie zu Hause Lavasch (Brot, so flach wie eine runde Tischdecke mit 70 cm Durchmesser) und verkauft es auf der Straße. Sie hat sich heute sehr herzlich für die Hilfe bedankt, die nach dem Weihnachtsbrief an Freunde für sie einging. Einen Auszug aus dem Brief der Mutter möchte ich an dieser Stelle an das Christkind in Deutschland weitergeben. Sie schreibt u.a.: „ … Es war so viele Arbeit! Tag und Nacht habe ich Brot gebacken. Verzeihen Sie, dass ich nicht zu Weihnachten gratuliert habe. Unerwartet erhielt ich Ihren Brief, und darin: Ein echtes Wunder – Ihr Geschenk! Riesigen Dank! Ich brachte den Brief nach Hause und zeigte ihn meiner Mutter und meinem Bruder und – natürlich – meinem Sohn. Wir alle waren erschüttert. Ich habe so lange, mein ganzes Leben lang, davon geträumt, eine Waschmaschine zu kaufen. Und Sie haben mir meinen Traum erfüllt. Wir sind Ihnen so dankbar! Der Herr sieht alles. Er sieht Ihr schönes, gutes Herz, das uns geholfen hat. Wir beten jeden Tag für Sie, für Ihre Gesundheit. Und wir lieben Sie sehr. Sie sind unsere Rettung und unsere Hoffnung.“