Samstag, 29. Januar 2011

Kleiner Ausblick auf die kommende Woche

Heute Abend fliege ich nach Moskau, wo Erzbischof Mennini, Apostolischer Nuntius in der Russischen Föderation seit 2002, morgen in der Kathedrale verabschiedet wird.
Ich will die Gelegenheit nutzen und auch den Chef der Salesianer in Russland treffen. Die beiden Millionenstädte Samara und Rostow-am-Don in meinem Bistum werden von seinen Mitbrüdern mit einer minimalen Zahl von Seelsorgern betreut.
Gleichzeitig treffe ich mich morgen mit dem wichtigsten Mann in der Vorbereitung der russischen Teilnehmergruppe am Weltjugendtag in Madrid 2011.
Auch Jugendliche aus dem Süden Russlands, die derzeit in Moskau leben, haben gefragt, wann und wo wir uns sehen könnten. Viele Möglichkeiten gibt es nicht, denn Moskau ist groß, und ich fliege bereits morgen Abend kurz nach 19.00 Uhr weiter nach Krasnodar.
Dort habe ich seit einigen Monaten einen neuen Bischofsvikar, den ich am 1. Februar in sein Amt als Pfarrer einführen werde.
Priester und Ordensleute der drei Süddekanate habe ich nach Krasnodar eingeladen, um mit ihnen am 1./2. Februar den Tag des gottgeweihten Lebens zu feiern.
Das Fest der Darstellung des Herrn eignet sich besonders für die Danksagung der Personen des gottgeweihten Lebens, deshalb feiern wir aus gutem Grund an diesem Fest den „Tag des gottgeweihten Lebens“. Maria, die im Tempel dem Herrn ihren Sohn vorstellt, spricht die Herzen jener Männer und Frauen an, die sich selbst durch die Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams ganz dem Herrn hingegeben haben“, so Papst Johannes Paul II. 2003 in seiner Predigt bei einem Festgottesdienst für die Personen des gottgeweihten Lebens, die am 1. Februar in der Petersbasilika ihre Gelübde feierlich erneuerten. „Frei für die Liebe, frei für den Dienst: dies sind die Männer und Frauen, die für das Reich Gottes auf sich selbst verzichten. Auf den Spuren des gekreuzigten und auferstandenen Christus erleben sie diese Freiheit als Solidarität, indem sie die geistliche und materielle Last der Brüder und Schwestern auf sich nehmen“, so der Papst in seiner Predigt weiter. „Es ist das vielfältige ‚servitium caritatis’, das in der Klausur, in Krankenhäusern, in Pfarrgemeinden, Schulen, unter Armen und Ausgegrenzten und in den neuen Aeropagen der Mission gelebt wird. Auf tausendfache Weise ist das gottgeweihte Leben die Darstellung der Göttlichen Liebe auf der Welt“.
Am Abend des 2. Februar kehre ich nach Saratow zurück, wo schon einen Tag vorher ein italienischer Priester ankommen wird, der – vorerst für 3 Monate – bei uns bleiben wird. Im Laufe dieser Zeit soll sich zeigen, welche Pfarrei er in Zukunft übernehmen wird. Am nächsten Wochenende erwarten wir Besuch aus Osnabrück.