Freitag, 8. April 2011

20 Jahre Freiheit und Struktur

Am kommenden 13. April werden wir in den katholischen Pfarrgemeinden in Russland für 20 Jahre Freiheit und die Wiedererrichtung katholischer Strukturen in der inzwischen längst ehemaligen UdSSR (Union der sozialistischen Sowjetrepubliken) danken. Papst Johannes Paul II. errichtete an jenem 13. April 1991 drei Apostolische Administraturen: eine in Moskau – für den europäischen Teil Russlands, eine in Nowosibirsk – für den asiatischen Teil Russlands, und eine in Karaganda für „Mittelasien“: 5 Sowjetrepubliken.( Dass die Sowjetunion 8 Monate später aufgelöst wurde, hat direkt sicher nichts damit zu tun.)  
Gewöhlich achtet man in Rom darauf, dass wichtige Verlautbarungen auf einen passenden Fest- oder Gedenktag fallen. Ist es also nicht ganz zufällig, dass der 13. April 1991 der 120. Geburtstag des seligen Jurgis Matulaitis war, von dem unten die Rede ist?
Das Bild zeigt einen Moment nach dem Mittagessen bei unserem Ad-Limina-Besuch vor 10 Jahren. Links Erzbischof Kondrusiewicz, Apostolischer Administrator in Moskau, und Bischof Werth, Apostolischer Administrator in Nowosibirsk. Der Papst verabschiedete sich bei uns mit den Worten: „Do svidania in Russia!“ (Auf Wiedersehen in Russland!)