Montag, 4. April 2011

Dank an Ärzte und medizinisches Personal

Was tun, wenn auch gute Ärzte in Russland einem unserer Priester oder den Ordensleuten nicht weiter helfen können? Solidarisch mit den einfachen Menschen sein Schicksal in Kauf nehmen? Mir scheint, viele sind dazu bereit. Als Bischof habe ich aber noch zwei zusätzliche Argumente, die mich weiter nach Hilfe suchen lassen: Dank an die Einzelnen, und Sorge um das Ganze. Allein wären mir die Hände gebunden. Schon mehrmals kamen uns jedoch katholische Krankenhäuser und deren Ärzte in Deutschland entgegen, wofür ich heute einmal danken möchte. Professionell und liebenswürdig, den Menschen achtend und unsere mehr als begrenzten Mittel nicht einfordernd, halfen uns zum Beispiel das Sankt-Hedwigskrankenhaus und das Sankt-Josephskrankenhaus in Berlin, die katholischen Krankenhäuser in Erfurt und Ravensburg, das Franziskushospital bei Osnabrück und, dieser Tage gleich zweimal: das Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster. (Foto:) Schwester Teresa aus Sibirien, und Pater Wladyslaw, der langjährige Pfarrer in Samara (früher: Kujbyshew) wurden durch die freundschaftliche Vermittlung der Hiltruper Missionare und die uns gut bekannte Hilfsbereitschaft von Herrn Chefarzt Dr. Gillessen, wieder auf die Beine gebracht.