Dienstag, 12. April 2011

Zwei Fünfzigjährige in diesem Jahr

Eine originalgetreue Kopie der Kapsel, die Juri Gagarin am 12. April 1961 nach seinem ersten bemannten Weltraumflug wieder zurück in die Erdatmosphäre brachte, und der katholische Ortsbischof. Gagarin landete heute vor 50 Jahren, ca. 40 km vom Computer entfernt, an dem ich auch diesen Eintrag schreibe. „In einer Höhe von 7.000 Metern öffnete sich der Hauptfallschirm des Raumschiffs. Wenig später wurde die Luke hinter Gagarins Kopf mit der Zündung einer Sprengladung abgetrennt und Gagarin zwei Sekunden darauf per Schleudersitz aus der Landekapsel katapultiert. Die Landeregion lag nur wenig entfernt vom vorausberechneten Gebiet in der Nähe der Stadt Saratow, wo die Trainingssprünge der Kosmonauten stattgefunden hatten. Gagarin trennte sich von seinem Sitz, woraufhin sich sein Fallschirm öffnete. Kurz vor dem Aufsetzen löste sich auch der Reservefallschirm, jedoch ohne sich zu entfalten oder sich in den Leinen des Hauptfallschirm zu verfangen. Um 10:55 Uhr MST landete Gagarin nach einer Stunde und 48 Minuten Flugzeit relativ sanft in einem brachen Feld. Die Landestelle (51° 16′ 49″ N, 45° 58′ 36″ O51.280345.9767) lag 26 Kilometer südwestlich der Stadt Engels im Oblast Saratow, nahe dem Dorf Smelowka. Als erste fanden eine Bäuerin nebst Enkeltochter, einigen Technikern und Soldaten Gagarin. Die leere Landekapsel ging derweil ca. 2,5 Kilometer entfernt in einer kleinen Schlucht in der Nähe eines Hauses nieder. Am Landepunkt des Raumschiffs wurde einige Tage später ein Monument errichtet.“ (wikipedia)