Mittwoch, 1. Juni 2011

Kein großes Hilfswerk, sondern eine kleine Privatinitiative

Der Sankt-Clemens-Verein hat seit über einem Jahr besonders auf den Pfarrhausbau in Marx aufmerksam gemacht. Mein Bruder ist Vorsitzender des Vereins und hilft dem Bistum Sankt Clemens da, wo es große Organisationen nicht können oder - ist ja ihr Recht - nicht wollen. Natürlich ist der Umfang solcher Hilfe deutlich begrenzt, wie auch die Zeit meines Bruders, der den Verein ja nebenbei, nach Feierabend, betreut. Er hat einen nicht einfachen Beruf, eine liebe Familie und unsere guten Eltern, um die er sich sorgt. Darum möchte ich ihm an dieser Stelle danken und darauf aufmerksam machen, dass der St.-Clemens-e.V. nicht nur beim Bau des Pfarrhauses in Marx hilft, sondern immer wieder auch einzelnen, armen, kranken Menschen und Familien. Mit Hilfe des Vereins konnten wir aber auch Priestern und Ordensleuten unlängst beim Bestreiten der Reisekosten zur wichtigen und wunderschönen Pastoralkonferenz nach Vilnius helfen. Alle hatten die einfachsten Verkehrsmittel gewählt. Im Wesentlichen stammten die Projektmittel für jene Konferenz von Renovabis. Diese „Aktion deutscher Katholiken“ unterstützt nun auch wieder die Religiösen Kinderwochen in meinem Bistum. Nur da, wo man uns nötige Mittel nicht bewilligt hat, - wir haben ja letztlich keinen Anspruch auf Hilfe -, springt in diesem Sommer der Sankt-Clemens-Verein ein. Er spielt dabei nichts weiter als die Vermittlerrolle. Die Spenden stammen von Einzelnen oder von Pfarrgemeinden, Rentnergruppen, Freunden. Danke allen, die auf diesem Wege ein wenig Freude ins Leben derer bringen, die es gewohnt sind, schwere Kreuze zu tragen.