Samstag, 27. August 2011

Nishnekamsk

Es sind 250 km von Kasan bis in diese Filiale. Nishnekamsk ist gepraegt von der oelverarbeitenden Industrie und doch wohl die wirtschaftlich wichtigste Stadt der gesamten Republik Tatarstan. Frueh um 7.00 Uhr fuhren wir ab, abends halb sechs kehrten wir heim. Der Weg erwies sich als weit. Die Glaeubigen versammeln sich in einer Wohnung, bei Tante Rosa. Obwohl wir zwei Priester waren, dauerte es lange, bis alle gebeichtet hatten, die sich fuer heute darauf vorbereitet hatten. Die heilige Messe begann mittags um 12.00 Uhr. Ein familiaeres Mittagessen schloss sich noch vor unserer Heimkehr an. Fast alle, die in Nishnekamsk zur Gemeinde gehoeren, sind mit Oma Ursula aus Urussu verwandt, einer tief glaeubigen Russlanddeutschen, die es fertig brachte, auch an der Schwelle zum 3. Jahrtausend ihren Glauben an Kinder und Enkel (!) weiterzugeben, und zwar einen lebendigen, frohen Glauben. Vor 3 Jahren ist Oma Ursula verstorben.
Um 18.00 Uhr feierte ich heilige Messe in der Pfarrkirche Heilig Kreuz in Kasan. Ein Abend zum Kennenlernen, besonders fuer die Neuen in der Gemeinde, schloss sich an.