Samstag, 20. August 2011

Samstagmorgen in Madrid

Unsere Gruppe sammelt sich
zum Aufbruch nach Cuatro Vientos
Wir hatten uns für heute morgen zur heiligen Messe in russischer Sprache verabredet, dort, wo die Jungen unserer offiziellen Gruppe übernachten, also im Süden von Madrid. Als ich um 8.00 Uhr das Pfarrgrundstück betrat, schliefen noch alle. Sie lagen im Hof, im Korridor und im Pfarrsaal, wie Krieger nach der Schlacht. Ein paar Minuten später kam ein Anruf aus der Schule, in der die 100 Mädchen unserer Gruppe übernachten. Dort gibt es heute kein Wasser. Darum kamen alle zum Waschen in die Pfarrei. Nun hieß es: schnell aufstehen! Dann feierten wir die letzte gemeinsame heiligen Messe "unter uns", dankten dem Pfarrer mit einer in Sibirien gestickten Ikone und machten uns auf den Weg nach Cuatro Vientos, dem Flughafengelände, auf dem sich bis zum Abend alle Jugendlichen des Welttreffens versammeln werden, um mit dem Papst eine Vigil zu feiern, zu übernachten und morgen an der Abschlussmesse teilzunehmen. Das ist immer nochmal ein Kraftakt für die Organisatoren, aber auch für die Jugendlichen ist es eine starke physische Belastung, besonders, wenn man bedenkt, was sie in dieser Wochen schon ausgehalten haben.