Dienstag, 23. August 2011

Zurück vom Weltjugendtag in Madrid

Heute Morgen bei Sonnenaufgang landete unsere Besatzung nach einem ruhigen Nachtflug in Moskau. Es hatte vor Abflug noch große Aufregung wegen eines afrikanischen Studenten unserer Gruppe gegeben, der sein russisches Visum versehentlich mit dem Gepäck aufgegeben hatte und deshalb an der spanischen Passkontrolle nicht durchgelassen wurde. Bevor die Tür geschlossen wurde, betrat er unter lautem Jubel der anderen das Flugzeug. Solange wir in Moskau auf das Gepäck warteten, war Zeit zum Verabschieden. Einige Jugendliche haben noch zwei/drei Tage vor sich, bis sie endlich zu Hause ankommen. Ich musste nur auf die Maschine um 9.20 Uhr nach Saratow warten. Alles ging pünktlich von statten. Das Mittagessen tauschte ich gegen einen ausgiebigen Mittagsschlaf ein.

Am Abend kamen viele zur Wochentagsmesse in die Kirche. Mein Geburtstagsdatum war ihnen nicht entgangen. Im Pfarrsaal wurde anschließend gratuliert und gefeiert. Mit Geschenken und Blumen wurde ich regelrecht eingedeckt. Der große Kofferraum meines Autos reichte gerade so aus. Ich nahm zwei Ministranten zum Ausladen mit nach Hause und konnte so gleich die bunten Weltjugendtagsrucksäcke weiterschenken, die in meinem noch unausgepackten Koffer verstaut waren. – Für morgen ist die eigentliche und unumgängliche Geburtstagsnachfeier geplant, nämlich von Mittag bis Abend in Marx.

Übrigens hält sich eine Saratower Jugendgruppe seit einigen Tagen zum Gegenbesuch in ihrer Dresdener Partnergemeinde auf. Man kann die Tage aktuell verfolgen unter http://www.st-antonius-dresden.de/