Montag, 31. Oktober 2011

Abendspazierfahrt zum Bahnhof

Guten Abend! Ich komme gerade vom Bahnhof. Dort habe ich mir die Fahrkarten für den 3. November ausdrucken lassen. Zwar konnte ich sie tagsüber "online" kaufen. Ausgedruckt werden sie jedoch nur am Bahnhof. In Deutschland hieß die Stadt Schilda, wo die Schildbürger wohnten. Hier verteilt sich die ganze Sache ...
Dass es vier Fahrkarten sind, liegt daran, dass ich drei Jugendliche mitnehme, wenn ich Donnerstag Abend nach Astrachan fahre. Elf Stunden braucht der Zug für die 900 km. Mit dem Auto wäre es kaum schneller. Und es könnte schon glatt werden in den nächsten Tagen...
Für die Jugendlichen ist es ein Abenteuer. Keiner von ihnen war jemals in Astrachan. Die Stadt hat historische Bedeutung für Russland und liegt zudem am sich Richtung Kaspisches Meer öffnenden Wolgadelta. Unsere Pfarrei in Astrachan wird von Franziskanern betreut. Ausserdem leben kanadische Ordensschwestern in der Stadt, und es gibt zwei Häuser der "Assoziation Johannes XXIII." Am 4. November abends gehen wir wieder zum Bahnhof, so dass wir den Gastgebern keine Umstände machen. Obwohl ich gern länger bleiben würde, ist die Zeit knapp. Schon bald geht es abermals nach Novosibirsk. Dieses Mal zur Einweihung des Diözesanzentrums, die für den 8. November geplant ist. Und am 9. fliege ich dann nach Rom, wo ich als Mitglied des päpstlichen Rates "Cor unum" an einer Versammlung teilnehmen darf. - Fast vergessen zu sagen: Nach Astrachan fahre ich zur Firmung.