Mittwoch, 12. Oktober 2011

Mein "Deutsches Büro"

Für jene, denen der Geburtstag meiner Mutter in Heiligenstadt nichts mit "katholisch in Südrussland" zu tun zu haben scheint, sei gesagt, dass ich seit meiner Freistellung für die Seelsorge in der Sowjetunion, am 1. August 1990, ein "Büro" in Deutschland habe. Das sind meine Eltern, die sich um die Weitergabe von Nachrichten und dergleichen, Vervielfältigung von Rundbriefen, Buchhaltung, Telefonkontakte u.v.m. mühen. Da ich meinen Resturlaub größtenteils bei den Eltern verbringe, kann ich heute den Geburtstag meiner Mutter vor Ort mitfeiern, jedenfalls dann, wenn sie gerade einmal nicht angerufen wird. (-:
Den "80-sten" vor zwei Jahren hatten wir größer gefeiert. Aber auch heute begann der Tag mit einer heiligen Messe im nahen Kloster der Redemptoristenpatres. Zum Mittagessen wurde nicht gekocht, sondern ein Dorfgasthof der Umgebung ausgesucht. Und zum Kaffee kam mein hier in Heiligenstadt wohnender Bruder mit Familie. Damit klang der Tag auch schon langsam aus, denn heute ist Dialysetag für meinen Vater, der erst spät am Abend zurück nach Hause kommen wird.