Heute fand ein kleines Treffen von großer Bedeutung statt: Zwei junge Leute, Marina und Oleg aus unserer katholischen Gemeinde in Marx, beide mit Krankenpflegeabschluss, kamen zum Einstellungsgespräch ins Büro der Diözesancaritas nach Saratow. Schon ab 1. Januar 2012 beginnt in Marx unser neues Projekt, eine katholische Pflegestation, die sich Schwerstkranken und Sterbenden, sowie deren Angehörigen widmet. Sterben und Tod sind bis zum heutigen Tag weitgehend Tabu in Russland. Ein Arzt, der unlängst auf das Thema hin angesprochen wurde, antwortete, dass die Leute bei ihm nicht sterben. Auf Nachfrage konkretisierte er: „Dann schicken wir sie vorher nach Hause.“ Selbst Gesichter von Predigthörern weisen schnell Zeichen von Verspannung auf, wenn es ums Thema Sterben geht. Nicht umsonst begann ein liebenswürdiger Pater in Kasachstan vor vielen Jahren seine Predigt mit den Worten: „Liebe Brieder un Schwestorn, aalle Menschen miessen sterrben. Viellaijcht auch ich.“
Wir möchten helfen, dass das Bewusstsein für Menschenwürde in der letzten irdischen Lebensphase nicht verloren geht. Damit antworten wir auf ein reales Defizit in unserer Gesellschaft und hoffen auf Verständnis und Hilfe von Sponsoren, denn ganz ohne materielle Unterstützung wird es nicht gehen, besonders bei den Ärmsten. Für die erste Spende danken wir dem deutschen Föderverein „Spes viva“! Ob aus diesem Anfang eines Tages ein Altenheim mit Hospiz werden kann, steht noch in den Sternen, die aber nicht der schlechteste Ort für Träume sind (s. Betlehem).
Wir möchten helfen, dass das Bewusstsein für Menschenwürde in der letzten irdischen Lebensphase nicht verloren geht. Damit antworten wir auf ein reales Defizit in unserer Gesellschaft und hoffen auf Verständnis und Hilfe von Sponsoren, denn ganz ohne materielle Unterstützung wird es nicht gehen, besonders bei den Ärmsten. Für die erste Spende danken wir dem deutschen Föderverein „Spes viva“! Ob aus diesem Anfang eines Tages ein Altenheim mit Hospiz werden kann, steht noch in den Sternen, die aber nicht der schlechteste Ort für Träume sind (s. Betlehem).

