Mittwoch, 14. März 2012

Schwer zu erraten?

Wer das auf dem Bild ist? Das sind zwei unserer sechs inkardinierten Priester des Bistums Sankt Clemens in Saratow auf dem Weg zum Bischof. Heute und morgen treffen wir uns hier in Saratow zum Erfahrungsaustausch. Am Morgen hatte es  noch einmal kräftig geschneit...
Zum ersten Mal habe ich zu einem solchen Treffen eingeladen. Oft bedenken wir, wie schwer es ausländischen Priestern in Russland fallen muß. Aber das bedeutet nicht, dass es Einheimischen immer leicht fällt, in einer so großen Diaspora mit allen Aufgaben zurecht zu kommen.

Am Vormittag bekamen wir zwei Impulse zum Nachdenken, Besprechen und Handeln: Der erste war ein geistlicher Impuls von Pater Diogenes aus Kasan, über die Identität des Priesters. (Es klingt zwar theoretisch, war aber praktisch und sehr gut.) Und den zweiten Impuls gab mein Generalvikar über Verwaltungsfragen und Probleme im alltäglichen Leben der Pfarreien in Russland. Nach dem Mittagessen war ich an der Reihe, und schließlich blieb Zeit für Einzelgespräche. Nun haben wir uns zum Abendbrot in der Stadt verabredet. Da wird es nicht ganz fastenmäßig zugehen, aber am Vorabend vom heiligen Clemens Maria Hofbauer (den mir meine Eltern zum Namenspatron gegeben haben, möge das erlaubt sein).