Mittwoch, 18. April 2012

238 von 527 Kilometern Heimweg

... waren "schlechter Weg", wie man hier sagt, d.h. in katastophalem Zustand. Reifen, Felfen, Stoßdämpfer und Frontscheiben sind da einem besonderen Risiko ausgesetzt. Da ich aber sehr früh in Woronezh aufgebrochen war, bestand keine Gefahr, dass ich zu spät zur Abendmesse in Saratow sein würde. Heute nun freue ich mich auf das Treffen mit Pater Reinhard, der mir von den vergangenen Tagen berichten wird. Wir haben uns schon für eine Stunde vor dem gemeinsamen mittagessen verabredet. Am Nachmittag folgt für ihn die tägliche Stunde Russischunterricht. Eine hiesige Dozentin, die gestern zur Abendmesse in der Kirche war,  lobte Pater Reinhard mit den Worten: "Wie ein guter Student, hat er wahrscheinlich die ganze Nacht vor der Sonntagsmesse gesessen und geübt." Andere berichteten freudestrahlend: "Er hat so viel Schwung und ist dennoch so ruhig ...!"