Donnerstag, 21. Juni 2012

Vom Kirchturm geschaut

Heute, am doch wohl längsten Abend des Jahres, bin ich wieder einmal auf den Marxer Kirchturm geklettert. Wenn man da in Richtung Norden schaut, blickt man auf die Stadt, zuallererst jedoch auf das schöne neue Pfarrhaus, bei dessen Fertigstellung sich Pater Tomasz letztlich doch ein bißchen verrechnet hatte. Dass die Inneneinrichtung etappenweise vor sich gehen wird, war ihm bewußt, denke ich. Ohne Spenden geht es nicht. Da aber auch für das Grundstück ums Haus herum mehr als die Kräfte von Freiwilligen nötig sind, zieht sich nun alles ein wenig in die Länge.

Im Norden baut die Pfarrei, im Süden (vom Kirchturm) das Bistum. Man kann so einigermaßen das Nachbargrundstück vom Kloster erkennen, an dessen Vorderseite (links) ein kleines Haus entsteht, das Priestern, Ordensleuten und Laien aus dem Bistum Sankt Clemens die Möglichkeit geben soll, für eine Zeit aus dem drückenden Getriebe des lauten Alltags heraus zu treten, um von Neuem die Tiefe, Schönheit und Freude der eigenen Berufung zu spüren.