Donnerstag, 16. August 2012

Warum ich dankbar für den Tag in Marienstatt bin


- weil ich eine Mönchsgemeinschaft erlebt habe, die es versteht, mit Gott und den Menschen umzugehen,
- weil es eine Abtei ist, in der praktisch seit 800 Jahren immer wieder Menschen ihr ganzes Leben Gott in die Hände legen,
- weil mir das Motto der 800-Jahrfeiern - "Aus Liebe zu Christus" - geholfen hat, die Not-Wendigkeit der Liebe im Glauben besser zu verstehen. (Wir beten alle das Credo: "Ich glaube an Gott, ..." Und wir bringen nicht über die Lippen zu sagen: "Ich liebe Gott, ..." - Da liegt ein -, wenn nicht das Problem.)
- weil wirklich viele Christen gekommen waren, Mariä Himmelfahrt zu feiern,
- weil ich an die 200 Jugendliche in einer Kirche in Deutschland gesehen habe,
- nicht zuletzt, weil ich meine Eltern getroffen habe,
- und weil Marienstatt schön ist.

Meine Maschine nach Saratow hatte heute ziemlich Verspätung. Zum Abendbrot mit meinen Gästen aus dem Bistum Trier, die ab Moskau mit dem Zug gefahren waren, habe ich es dann doch noch geschafft.