Samstag, 8. September 2012

Samstagvormittag im Büro

Der Heimweg über Braslau, Minsk und Moskau verlief planmäßig und nahm den ganzen Freitag in Anspruch. Heute heißt es "aufarbeiten". Aktuell ist im Moment u.a. die Unterstützung einiger katholischer Studenten an staatlichen Hochschulen im Bistum Sankt Clemens. Es wäre schade, wenn wir begabte, junge katholische Leute, denen das Geld zum Studieren nicht reicht, nicht fördern würden. Der Sankt-Clemens-Verein macht es möglich, bzw. diejenigen, die uns über ihn unterstützen.
Mit ein paar Bildern blicke ich noch einmal auf meinen Besuch in Weißrussland zurück. Die Situation der katholischen Kirche dort ist der unseren nur in manchem gleich, unterscheidet sich aber andererseits sehr deutlich. Ausländische Geistliche haben es dort schwerer als hier. Zahlenmäßig hat die katholische Kirche in Weißrussland natürlich etwas vorzuweisen, im Vergleich zu unseren kleinen Diasporagemeinden. Die Armut auf dem Land kommt der in Russland doch wohl gleich...


Morgen darf ich bei der Trauung einer jungen Frau und ihres Bräutigams assistieren, die sich das Ja-Wort in der Marxer Pfarrkirche geben wollen. Marina gehörte zu den Jugendlichen, denen wir durch Aufnahme in unserer Georg-Matulaitis-Haus eine Berufsausbildung ermöglichen konnten.