Mittwoch, 24. Oktober 2012

Aus der Provinz in die Metropole - oder: Moskau ist nicht Russland

Spät in der Nacht traf der letzte unserer vier Diözesanjugendseelsorger in Moskau ein. Pater Wladimir aus Irkutsk hatte den weitesten Weg, Pater Jaroslaw aus der Ölstadt Surgut brauchte auch einige Stunden im Flugzeug bis in Russlands Hauptstadt. Pater Tomasz kam sogar aus dem Urlaub - für einen Tag - um an der überfälligen Sitzung unserer Jugendkommission teilzunehmen. Die Moskauer Erzdiözese wird von jetzt an durch Pater Daniele vertreten, der seit ca. 10 Jahren in Moskau lebt. Ofiziell leben in dieser lauten und auch nachts beleuchteten Megapolis 11.800.000 Menschen. Hier gibt es Arbeit und Geld. Viele unserer gesunden Leute aus der Provinz versuchen hier unterzukommen. Und nicht wenige kehren eines Tages betrogen nach Hause zurück.
Wir übernachteten im Haus hinter der Kathedrale und begannen um 8.00 Uhr am Morgen mit der gemeinsamen Eucharistiefeier an deren Hauptaltar. Dank der Gastfreundlichkeit des Moskauer Erzbischofs hatten wir dann keine weiten Wege, weder zur Arbeit, noch zum Essen.
Von dem, was wir besprochen und beschlossen haben, schreibe ich im nächsten Blog. Jetzt heißt es erst einmal pünktlich zum Flughafen zurück zu kommen, denn am späten Abend möchte ich wieder in Saratow sein.