Freitag, 19. Oktober 2012

Besichtigung im Haus der Stille

Es war ein bißchen wie Weihnachten, als unserer Konferenzteilnehmer gestern lächelnd und mit großen Augen durch das "Haus der Stille" stapften. Wo man sich einschreiben bzw. anmelden könne, wollten sie wissen, und ob im Garten Bänke stehen werden, und - hoffentlich im Scherz gefragt - ob man auch für ein ganzes Jahr kommen könne. Priester, Ordensschwestern und Caritasmitarbeiter, u.a. Frau Sabine Hahn aus Osnabrück, machten sich ein Bild vom Projekt und fanden viele lobende Worte.
Momentan wird das Dach gedeckt. Morgen Abend erwarten wir eine Gruppe freiwilliger Helfer, die ihren Urlaub, bzw. ihre Freizeit dafür hergeben, um das Ganze noch ein bißchen schneller vorangehen zu lassen.
Unsere "Eröffnung des Glaubensjahres" ging heute früh mit zwei Gottesdiensten zu Ende, der erste für jene, die dann den ganzen Tag oder gar bis morgen unterwegs sein werden, der zweite, etwas später, mit den Übrigen.
Da auch manche mit dem Zug fahren, bzw. auf den Abschluß der Versammlung unserer Caritasdirektoren warteten, die im zweiten Teil parallel zum Pastoraltreffen arbeiteten, waren wir zum Mittagessen in Saratow noch recht viele. Das klingt vielleicht alles unwichtig. Für uns in der südrussischen Diaspora waren die Tage von Anfang bis Ende ein wunderschönes Geschenk.