Freitag, 21. Dezember 2012

Danke

Ich freue mich über das momentan große Interesse an der Seelsorge in Südrussland, die man nicht von der "Leib-sorge" trennen kann. Vorgestern und gestern haben besonders viele diese kleine Internetseite geöffnet (und vielleicht auch gelesen). Auch vom Sankt-Clemens-Verein weiß ich, dass dort in letzter Zeit Einiges für Notleidende in meinem Bistum eingegangen ist. Über den Stand einer besonderen Aktion werde ich regelmäßig informiert: Die kleine Diasporagemeinde in Weida (Thüringen) sammelt für warme Kinderschuhe in der russischen Provinz. Momentan sind bereits Spenden für 39 Paar Schuhe zusammengekommen! Wenn der Winter weiterhin so kalt bleibt wie bisher, sind warme Sachen mehr denn je von Nöten. Auch wenn bei uns nur knapp 20 Grad unter Null herrschen, kühlt der Wind die schlecht isolierten Häuser schnell aus. Die Schüler der ersten vier Klassen in Saratow haben heute erneut "kältefrei". Gestern sprach ich mit Denis, unserem Seminaristen in Novosibirsk, am Telefon. Auf meine besorgte Frage wegen der Wettermeldungen, antwortete er ruhig und froh, dass es jetzt schon spürbar wärmer sei: "Nur noch minus 30." Gefragt hatte ich, weil ich von anderen hörte, wie deren Außenthermometer bei minus 47 eingefroren sei.
Nicht zuletzt sei hier auch unseren Zittauer Gästen gedankt, die nach Ihrer Reise ein paar Eindrücke aus Südrussland in Text und Bild weitergeben.