Mittwoch, 16. Januar 2013

In der Diaspora zusammenhalten



Viermal im Jahr sollen sich die Priester und Ordensleute des Bistums Sankt Clemens in ihren Dekanaten treffen, um sich über seelsorgliche Themen auszutauschen und Freud und Leid miteinander zu teilen. Es ist u.a. auch immer eine gute Gelegenheit für das Bußsakrament, denn Treffen mit Priestern sind selten im Laufe des Jahres. Wie hilfreich solche Begegnungen sind, weiß ich selbst seit 1991, als wir damit begannen. In den vergangenen drei Tagen trafen sich Geistliche aus dem "Dekanat Mittlere Wolga" (348.100 qkm) in Marx. Leider blieben dem Zusammenkommen nicht wenige wegen Erkältungskrankheiten fern. Auch ich besuchte das Treffen für ein paar Stunden und brachte den Oblatenpater Pawel aus Pyatigorsk mit. Er machte gerade seinen Antrittsbesuch bei mir und schilderte die Situation in seinen neuen Pfarrgemeinden. Pater Pawel (ganz links im Bild) ist Pole und hatte vorher acht Jahre in der Ukraine als Seelsorger gewirkt. Ich denke, er passt gut hier her.