Freitag, 8. Februar 2013

Die vorletzte Morgenandacht

Irgendwo hier (Foto) wohnt Natascha, von der ich heute in der Morgenandacht im Deutschlandfunk erzählt hatte. Ich weiß, am Tag der früher vorbereiteten Radioaufnahme ging es ihr nicht gut: Wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter hatte sie hohes Fieber bekommen. Da war es plötzlich nicht mehr einfach, am Mikrofon über die glückliche Geburt - gegen alle Schwarzmalerei - zu sprechen. Per SMS hatte sie sich gemeldet, abermals mit der Bitte: "Beten Sie für mich. Es geht nicht gut." Und ich habe versucht es zu tun, und habe es weiter gesagt. Heute, als nun die Aufnahme im DLF gesendet wurde, fragte ich endlich bei ihr nach, wie es inzwischen gehe. Ihre Antwort, wieder per SMS, wörtlich: "Guten Tag, jetzt ist alles gut. Wir wachsen. Wir haben ein prima Kind! Mit der Gesundheit geht’s schon gut. Herzlichen Dank! Wie geht es Ihnen?" Im Grunde kenne ich die Frau kaum. Und doch kann Kirche Familie sein.