Donnerstag, 4. April 2013

Soviel Zeit muss sein

Ostern ist nicht vorbei. Wer die Oktav liturgisch mitfeiert, "erlebt" es noch bis zum kommenden Sonntag täglich - besonders in den Evangelien: Der Herr ist wahrhaft auferstanden! 
Einen freien Ostermontag gibt es in Russland leider nicht, erst recht nicht für die Minderheiten, die Ostern - wie wir - nach dem gregorianischen Kalender feiern. Dennoch beschränken wir uns nicht auf irgend ein Minimum und haben längst damit begonnen, Bräuche wiederzubeleben oder neu einzuführen, wie z.B. einen "Emmausgang" oder auch einfach das Verstecken von Ostereiern. Viel Spaß gibt es an jedem Ostertisch beim Aufschlagen der gekochten und meist auch bemalten Ostereier. Man sucht sich jeweils einen Partner und schlägt die Ostereier mit den Spitzen aneinander (Foto aus unserem Jugendhaus), jedoch so, dass das Osterei des anderen aufplatzt. Nicht das eigene. Irgendwie erinnert das Ganze an Hahnenkämpfe, scheint mir jedesmal. Die Sieger dürfen weitere Teilnehmer herausfordern. Die Verlierer "müssen" ihre Eier essen. (... was sie ja eigentlich sowieso vor hatten. - Spaß an der Freud'...)