Donnerstag, 11. April 2013

Zurück aus Rom

Über Nacht nach Moskau, und am Morgen nach Saratow - die Reise verlief nach Plan. Den Nachholbedarf an Schlaf werde ich nicht weit hinausschieben, soviel nur ganz in Kürze: Meine Romreise hatte drei Akzente.

1) Die von der Deutschen Bischofskonferenz organisierte, internationale Konferenz über Charismatiker, Pfingstler und Evangelikale aus der Sicht zumeist katholischer Analytiker. Ich gebe zu: Es war nicht einfach, sich in die Materie einzuhören. Letztlich entsprach die Konferenz nicht meinen unausgeprägten Erwartungen, sondern eröffnete mir eine neue Sicht der katholischen Kirche im Westen.

2) Die gestrige Generalaudienz bei Papst Franziskus. Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und verzichtete auf das Anhören eines Vortrags am Vormittag. (Wir waren - wie soll ich sagen - glücklicher Weise nur zwei, die die Konferenz schwänzten.)

In Erinnerung an das HABEMUS PAPAM vom 13. März 2013.

3) Ich wurde begleitet von Schwester Svetlana, die im Oktober, am Beginn des "Jahres des Glaubens" den Besuch in Rom als Preis gewonnen hatte. Es hatten ca. 70 Priester und Ordensleute an dem Quiz teilgenommen, bei dem es um Katechismus, Konzil und Kirche heute ging. Den Hauptteil ihres "Rom-Programms" gestalteten ihr Ordensschwestern, die auch bei uns im Bistum zwei Niederlassungen haben und bei denen sie wohnte.