Freitag, 17. Mai 2013

In den Südwestzipfel des Bistums

Die gestrigen Etappe führte bis Wolgograd, das noch ganz im Zeichen der Siegesfeiern vom 9. Mai steht, (Foto). Auch unsere Pfarrkirche hat eine besondere Beziehung zur Schlacht um Stalingrad: Ein großer Teil der Mittel ihrer Wiedererrichtung stammt von östereichischen Kriegsveteranen, die einst hier gekämpft hatten. - Bitte und Zeichen der Versöhnung. Meine beiden jugendlichen Begleiterinnen und ich wurden von Pater Jozef, dem Pfarrer begrüßt, bewirtet und beherbergt. Damit lagen die ersten 400 km hinter uns. Heute kamen 600 dazu. 
Da gestern noch nicht klar war, wie schnell wir vorwärtskommen werden, konnte der Taganroger Pfarrer erst ganz kurzfristig seinen Gemeindemitgliedern ausrichten, dass heute Abend - nach drei Jahren - endlich wieder einmal eine Bischofsmesse in Taganrog sein wird. Die Leute kamen. Mit Freude durfte ich zur Kenntnis nehmen, dass und wie die Gemeinde wächst. Das eigentliche Ziel der Reise ist Asow, wo ich morgen die neue Kapelle weihen werde. Am Pfingstsonntag Morgen geht es dann die ersten 70 km zurück, nämlich nach Rostow, zur Firmung.