Montag, 20. Mai 2013

Pfingsten in Asow und Rostow

Das war ein bißchen viel versprochen: "Alles Weitere später." Unser ehemaliger Griechischlehrer hätte den Nagel mit "panta rhe" (alles fließt) auf den Kopf getroffen. Ich bin heute in knapp 12 Stunden die 941 km von Rostow nach Marx gefahren. Wer unsere Strassenverhältnisse kennt, kann sich denken, dass das genug für einen Tag ist. Am liebsten würde ich nun Bilder mit Gesichtern aus Taganrog, Asow und Rostow zeigen. Es waren schöne Tage. Aber zu den Gesichtern gehören dann Geschichten, ohne die man nur die Hälfte versteht. Und für die Geschichten reichts heute nicht mehr. So nehme ich jetzt einfach, was mir unter die Finger kommt: ein Bild von der Weihe unserer neuen Kapelle in Asow (Vorabend von Pfingsten) und eine Aufnahme mit den Neugefirmten nach dem Gottesdienst am Pfingstsonntag in Rostow.

Zum Deponieren der Reliquien hatte ich die Kinder in Asow nach vorn eingeladen.
Der Stein, auf dem die Altarplatte ruht,
ist vom Territorium der ehemaligen katholischen Bischofskirche in Asow genommen. (Heute Hafengelände.)
In Rostow am Don firmte ich zu Pfingsten 10 junge und ältere Christen.