Samstag, 29. Juni 2013

Gäste an "Peter und Paul"

Wolgabrücke zwischen Saratow und Engels
29.06.2013
Gestern, am Freitag, war ich eingeladen, dem "Juniorat" (jungen Ordensschwestern mit zeitlichen Gelübden, die sich in diesen Tagen in Marx zum Unterricht versammelt haben), etwas zu erzählen. Ich stellte ihnen Papst Franziskus vor - sein Leben, seine Predigten und Ansprachen, also, seinen Stil, der sich wiederum von seinem Lebenslauf her verstehen lässt. Am Abend nahm ich erneut Kinder mit nach Saratow, soviel, wie ins Auto passten, damit sie ein wenig Abwechslung in den langen Sommerferien haben und nicht meinen, dass man im Leben nur immer alternativlosen Unsinn wählen muss. 
Heute feierten wir den ganzen Tag Patronatsfest der Kathedrale. Gläubige waren auch aus sehr entfernten Orten gekommen: aus Kamyshin - 200 km mit dem Linienbus, aus Wolsk - 100 km, aus Togliatti - 5 Stunden mit dem Auto, aus Orten der "näheren" Umgebung, ... Nach dem Festgottesdienst stellte der Pfarrer in einem kleinen Vortrag den Vatikan vor. Einem Film über den Petersdom folgten die Zuschauer mit ab und zu deutlich vernehmbarem Staunen. Zum Mittagessen blieben etwa 50 Leute: Kinder, Studenten, Mütter und Großeltern. Später spazierte ich mit meinen Gästen (Kindern aus Marx) durch die Stadt, besuchte noch einmal den Pfarrer und dann unsere mexikanischen Schwestern in ihrer Wohnung im 12. Stock. Dass sie nun sogar ein zweites Mal in Saratow übernachten, bevor es wieder nach Hause geht, gefällt ihnen sehr. Noch zwei Monate Ferien liegen vor ihnen. (Einer ist schon/erst vorbei.)