Dienstag, 9. Juli 2013

... und was ich noch (nicht) sagen wollte ...

Wer mich (wirklich) kennt, weiß, dass ich nicht gern Interviews gebe. Vor kurzem hatte ich auf eine Anfrage so geantwortet: 
Danke. Ich habe Ihre E-Mail erhalten und denke seit gestern darüber nach. Wir alle sehen, dass der Journalismus unserer Zeit manipulierbar ist und dass er - nicht ohne Erfolg - versucht zu manipulieren. Daher meine Zurückhaltung. Eine Ausnahme, die ich in diesem Jahr gemacht hatte, führte - fast selbstverständlich - zu Missdeutungen  Die Verantwortung für die Folgen gleitet den Journalisten widerstandslos aus den Händen. Außerdem entspricht mein Erfahrungs- und Wirkhorizont nicht dem, was deutsche Leser in der Regel von einem Bischof erwarten. Er ist ein anderer. In welche thematische Richtung würde das Interview gehen? Ich bin nicht kategorisch dagegen, möchte aber die Freiheit behalten, "nein" sagen zu dürfen.
Und heute habe ich dann trotzdem eingewilligt. Gleich zwei Interviews habe ich auf dieser "Klaviatur" gegeben, eins nach Italien, eins für eine deutsche Zeitschrift. Prosit - Möge es nicht schaden!