Mittwoch, 7. August 2013

Assoziation Johannes XXIII. - 20 Jahre in Russland

Das Fest war ein kleines Bistumstreffen und ging erst am spaeten Abend zu Ende. Ein Tag der Freude für viele. Für mehr reicht es heute nicht. Morgen früh geht es heim.
P.S. (9.8.13): Die Assoziation Johannes XXIII. hatte nach Astrachan eingeladen, wo sie in zwei Häusern und von diesen zwei Häusern aus wirkt. Das Fest selbst fand in den Räumen der Pfarrgemeinde statt. Die Zusammenarbeit mit den Franziskanern in der Pfarrei und auch mit den Schwestern einer Gemeinschaft aus Kanada, macht den Eindruck, als ob alle drei von ihrer Gründung her zusammengehören. Und in der Tiefe betrachtet, stimmt das ja auch. Am Mittag traf ich mich mit den Mitgliedern der Assoziation. Auch der Leiter aus Rimini und der Russlandbeauftragte der Assoziation waren unter den Gästen. Eine Stunde war für dieses persönliche Treffen vorgesehen, ... und war uns fast zu wenig. Dann gab es Mittagessen im provisorisch hergerichteten Pfarrsaal, denn das ganze Gemeindehaus wird derzeit - endlich - renoviert.
Weiter folgten Vorträge über den verstorbenen Gründer und die Assoziation in Russland. Vor der Festmesse, auf Bitten der Mitglieder der Assoziation Johannes XXIII., beteten wir eine halbe Stunde lang still vor dem Allerheiligsten. Christus mit Freude in den Armen dienen - das ist in der Assoziation Johannes XXIII. keine hohle Phrase, sondern freiwillig übernommene Verpflichtung, die ansteckt, provoziert und zum Danken drängt. Eine zusätzliche Freude war es, dass wir Alberta Declara am Ende des Gottesdienstes zum 10. Jahrestag ihrer Gelübde in der Gemeinschaft gratulieren konnten. Damals, 2003 in Wolgograd, war ich dabei, als Don Oreste Benzi, der Gründer, selbst am Gottesdienst teilnahm.
Bis in die Nacht hinein feierten wir dann ein fröhliches Fest armer Leute. Ein junger Italiener kaum aus dem Staunen nicht heraus. Keine Antwort war ihm genug: Warum können die Menschen hier so fröhlich sein? (P.P.S. Es ist beinahe unnötig zu erwähnen, dass es keinen Tropfen Alkohol gab. Erwähnenswerter wäre schon, dass das keiner der fast 100 Feiernden bemerkte. Mir fiel es jetzt auf, als ich diese Zeilen schrieb.)