Donnerstag, 29. August 2013

Ein Weidaer Patenkind im russischen Hörsaal

Gemeindefest Weida "St. Marien" 2013
"Unsere Gemeinde ... ist von einer starken Diaspora geprägt", schreiben sie auf ihrer Homepage, die Katholiken von Sankt Marien in Weida (Thüringen). Das kann man sehr positiv verstehen, erst recht, wenn man vom gerade vergangenen Gemeindefest hört, bei dem sich die kleine Gemeinde wiedermal für das Bistum Sankt Clemens ins Zeug gelegt hat. Mit Hilfe der gesammelten Spenden (über 400 Euro), kann und soll das Studium eines jungen katholischen Christen in unserem Bistum unterstützt werden, der (oder die) begabt ist, aber sich aus eigenen Mitteln und denen der Familie nie ein Studium leisten könnte. Es ist wichtig, dass wir Laien mit guter Ausbildung in verschiedensten Fachrichtungen haben. In der nächsten Zeit werde ich den Namen des "Patenkindes" nach Weida melden. 
Nun aber erstmal Sachen packen und für 3 Tage in den Kaukasus! Meine Reise nach Vladikavkaz, Anfang September, hat Tradition. Der ursprüngliche Grund ist traurig: Am 1. September werden es 9 Jahre seit der Terror-Attacke auf eine Schule im Vladikavkazer Vorort Beslan. 331 Kinder und Eltern wurden damals getötet. 
Auch unsere "Christi Himmelfahrt" Gemeinde in Vladikavkaz ist von einer starken Diaspora geprägt. Die Leute kennen sich gegenseitig wie Verwandte. In den Gottesdiensten herrschen Aufmerksamkeit, Freude, Leben, ... Die ökumenischen Kontakte in der Region sind gut. Morgen oder übermorgen werde ich mich mit dem orthodoxen Bischof von Vladikavkaz treffen.