Dienstag, 20. August 2013

Ein wunderschönes Zeichen von Nächstenliebe


Im vergangenen Jahr um diese Zeit hatte ich Gäste aus Astrachan. Nach dem Besuch der teilweise schwerstbehinderten Kinder war die Hoffnung geblieben, auch im folgenden Jahr ein paar Ferientage für sie zu organisieren. Auf die Umfrage, wo das im Bistum möglich sei, kamen nur karge Antworten. Mein eigener Kalender füllte sich mehr und mehr. Letztlich blieb ein einziges Angebot übrig: Pater Raul in Taganrog hatte Bereitschaft signalisiert, Vera und die 7 Kinder für eine Woche aufzunehmen. Der Weg von Astrachan nach Taganrog ist weit, erst recht, wenn alle in einen russischen Jeep passen müssen. Ich traf die Gruppe auf ihrem 2-Tage-Weg. Sie machten kurz Pause in Elista (Kalmykien), als ich unlängst dort zur Firmung war. Inzwischen sind sie wieder zu Hause. Allen hat es sehr gefallen. Pater Raul hat für kommendes Jahr wieder eingeladen! Um Vera für ein paar Tage zu entlasten, und überhaupt, um helfen zu können, waren umsichtige, einfühlsame Helfer nötig. Wie würde Pater Raul das meistern, dachte ich vorher. Auf den Bildern, die ich jetzt bekam, sehe ich Gesichter aus unseren kleinen Pfarrgemeinden in Taganrog und Asow! Alle haben geholfen! Alle fühlten sich als Gastgeber. Die Bilder haben mir große Freude gemacht.