Montag, 26. August 2013

Kongress - 5. Jahrestag - Firmung

Im gestrigen Sonntag kulminierten die vergangenen Tage in Kasan. Während unser Kongress zum Jahr des Glaubens (Danke an "Kirche in Not", Königstein!) zu Ende ging, feierten wir den 5. Weihetag der wirklich schönen Pfarrkirche. (Erzbischof Kondrusewicz hatten leider schon am Samstag heimkehren müssen, weil ihn dort Pflichten erwarteten.) Drei Frauen empfingen im Gottesdienst das Sakrament der Firmung. Soeben fällt mir auf, dass ich die Kongress-Teilnehmer nie gezählt oder deren Zahl geschätzt hätte. Es waren über 60 Laien aus den Pfarrgemeinden des Bistums, abgesehen von denen, die zur Sonntagsmesse gekommen waren. Den weitesten Weg hatte die Gruppe aus Taganrog: 1700 km (26 Stunden Autofahrt) - ein Weg! Außerdem traf ich Gläubige aus Ufa, Samara, Prochladny (Nordkaukasus!), Naberezhnye Chelny, Neftekamsk u.a. In ersten Reaktionen war leicht eine zweifache Dankbarkeit herauszuhören: erstens - für die Vorträge und Predigten, von denen sich viele sehr innerlich angesprochen fühlten, und die ihnen nach eigener Aussage hilfreich waren, zweitens - der Dank für die Möglichkeit, zusammen zu sein. Eine sehr wichtige Erfahrung für Kirche in der Diaspora. Nach dem Mittagessen machten wir Saratower uns mit 2 Autos auf den Heimweg. Regen, Dunkelheit, fehlende Straßenmarkierungen, Urlauber- und Fernverkehr ... Wir waren froh, als wir die 710 km nachts halb zwei endlich hinter uns hatten.