Montag, 14. Oktober 2013

Abend-Notiz am Montag

Beinahe klar, dass es vom ersten Tag nach dem Urlaub nichts Interessantes aus dem Büro zu erzählen gibt. Briefe, E-Mails, Dienstbesprechung... Ab Nachmittag hatte ich in Marx zu tun, wo es nun auch mit den Bauarbeiten an der Grundstücksbegrenzung unseres "Hauses der Stille" zu Ende geht. Drei Seiten des "Kreuzganges" sind zu, die vierte, zum benachbarten Kloster hin, bleibt offen. Übermorgen gehen wir die Baustelle ab und machen die letzte Liste noch nötiger Feinarbeiten. Auf den Nachtwächter können wir inzwischen verzichten, weil - erstens - das Grundstück zu ist, und - zweitens - der 10 Monate alte, immer noch schnell wachsende Wachhund inzwischen mit dem Gelände vertraut ist und es als sein Eigentum betrachtet. Die Gartengestaltung heben wir uns für den Frühling auf. Das Datum der Einweihung konnten wir nun auf den 27. Oktober festlegen. Danach kann und wird das Haus genutzt werden, und zwar vorrangig als ein Ort, der physisch oder geistig Müden, in der Seelsorge Tätigen, die Möglichkeit zum Kräfte-Schöpfen geben soll. Ein Ort der Stille und des Gebets, des Alleinseins mit Gott, entsprechend dem Wort Jesu: "Kommt mit an einen einsamen Ort und ruht ein wenig aus". Für jene, die auch sonst allein in der weiten Diaspora unseres Bistums leben, besteht dennoch die Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch. Hat doch gerade "Marx" da einiges zu bieten.