Donnerstag, 28. November 2013

Aufholen

Wenn ein acht- oder neunjähriges Kind Holz sammeln und arbeiten mußte, statt Märchenfilme zu schauen, wenn es Obst nicht von Gemüse unterscheiden kann, ist das ein Grund, es in seiner neuen Umgebung in die Hilfsschule einzuweisen? Ich erinnere mich an Jugendliche, die eine Straßenbahn nicht vom Stadtbus unterscheiden konnten, weil sie im Dorf aufgewachsen und nie in die Stadt gekommen waren. Aber sie haben einen guten Schulabschluss gemacht.
Vielleicht haben wir nach erfolglosen Versuchen nun doch noch eine Lösung für das Problem gefunden. Hoffentlich! Ein Schuljahr Privatunterricht zu Hause, dann Schule. Nur so bleiben die Chancen auf eine Berufsausbildung offen. Wir suchen jetzt Lehrer, dann erfahren wir den Preis, und dann ... Hoffen wir! Wenn man es genau nimmt, geht es hier um Kinder-Seel-Sorge. Über den Sankt Clemens Verein könnte man sich auch aus der Ferne daran beteiligen.