Sonntag, 17. November 2013

Das "Jahr des Glaubens" geht zu Ende

Wenn wir einmal alles-alles, was wir im Verlaufe der vergangenen Woche geredet haben, (von mir aus, auch das, was uns in Gedanken beschäftigt hat,) ehrlich in zwei Themengruppen teilen würden, in "Horizontales" (worin es um Dinge in der Welt - "des Alltags" - ging: Arbeit, Wetter, Krankheit, Geld, Menschen, ...) und in "Vertikales" (Glaube, Gott, Gebet, ...), müssten wir vielleicht betroffen feststellen, was wir doch schon für Atheisten geworden sind. Nicht? - Das, in etwa, war heute mein Predigt-Anstoß zum Weiterdenken. Das "Jahr des Glaubens" geht am nächsten Sonntag zu Ende... Ich durfte nach dem Gottesdienst in der Kathedrale die englischsprachige Studentengruppe übernehmen. Unsere Afrikaner sind gute Leute, ein Segen für die Gemeinde! Wir haben uns über die heutige erste Lesung ausgetauscht (Mal 3,19-20b) und uns für kommenden Freitag verabredet. Da beginnt am Abend des Fest unseres Pfarr- und Bistumspatrons. Wegen der Sitzung unserer Bischofskonferenz hier in Saratow, werden alle fünf katholischen Bischöfe aus Russland an der feierlichen Liturgie teilnehmen. Eins der Lieder übernehmen die Studenten, mit ihrem für sie eigenen Rhythmus und mit ihren Instrumenten. Am Christkönigssonntag wollen sie zum Fest nach Marx kommen.
Das einzige Foto von heute steht hier nebenan. Wie es betiteln? Zum Glück nicht "Der Trinker auf dem Dach", denn als ich genauer hinsah, entdeckte ich eine Bohrmaschine in seiner Hand. Trotz des vertikalen Eindrucks, den das Bild beim ersten Hinschauen macht, geht es natürlich um "Horizontales". Die letzte Woche des noch von Papst Benedikt XVI. initiierten "Jahres des Glaubens" hat begonnen. Wovon werden wir reden? Was wird uns in Gedanken beschäftigen? Was werden wir lesen? Worum uns bemühen? Wohin gehen wir? ...