Sonntag, 3. November 2013

Stabwechsel in Wolgograd

Neun Jahre ist es her, dass ich die Steyler Missionare gebeten hatte, die St.-Nikolaus-Pfarrei in Wolgograd zu übernehmen. Pater Jozef Matis SVD (Slowake) war damals in die Gemeinde gekommen. Wolgograd ist eine der 5 Millionenstädte in unserem Bistum. Dazu bekam er Wolzhskij, Nowy Rogatschik, zeitweise Kamyshin, und neuerdings Kalatsch. Nun wurde er vom Orden nach Jaroslawl versetzt, also ins Erzbistum Moskau, ebenfalls an die Wolga. Heute war ich in Wolgograd, um mich von ihm zu verabschieden, aber auch, um den neuen Pfarrer, Pater Lorenz aus Indonesien ins Amt einzuführen. Mit Pater Lorenz sind Pater Valentin (Russe) - als Kaplan - und Bruder Pawel (Pole) gekommen, so dass die Steyler nun einen richtigen, kleinen Konvent in Wolgograd haben. Ich bin Pater Jozef sehr dankbar für seine Zeit in Wolgograd. Er hat dort viel in Ordnung gebracht. 
Kleine Bildbeschreibung, von links: Bruder Pawel, Pater Valentin, P. Jakub (Provinzial). Dann, rechts neben mir, klein im Hintergrund: Pater Lorenz, und rechts außen: Pater Jozef. Kreuz, Altar, Figuren (und auch Bänke und Kreuzwegstationen) sind ein Geschenk österreichischer Kriegsveteranen, die im 2. Weltkrieg hier in Stalingrad gekämpft hatten. Ein Zeichen der Versöhnung.