Donnerstag, 19. Dezember 2013

Pelmeni-Manufaktur für den Hausgebrauch

Hier werden Pelmeni in Handarbeit hergestellt. Das russische Nationalgericht könnte man auch im Laden kaufen, fertig, tiefgekühlt. Aber zu Weihnachten?! Im Noviziatskloster in Marx geht es nicht nur um die Entwicklung der geistlichen Fähigkeiten der Schwestern. Mir scheint, jede der derzeit 14 Schwestern im Kloster kann zum Beispiel gut kochen. Pelmeni sind Teigtaschen. Aus dünn plattgewalztem Teig werden hier mit einem Weinglas, das möglicherweise noch nie einen Tropfen Wein gesehen hat, Scheiben ausgestochen, in die ein wenig gehacktes Fleisch gelegt wird, bevor man sie von vier Seiten nach oben hin schließt. Dann werden sie eingefroren. Später wirft man sie für ein paar Minuten in kochendes Wasser. Das ist alles. Man kann sie als Suppeneinlage essen, oder einfach so, als Hauptgang, mit Mayonnaise, Ketchup oder Schmand. Na, noch 5 Tage ...
Wie immer am Donnerstagabend, hatte ich in Marx zu tun. Die Autofahrt war auch eine gute Gelegenheit, mit Denis, unserem Seminaristen, zu sprechen. Tagsüber im Büro war keine Zeit dafür. Die Abendmesse haben wir noch einmal mit Pater Reinhard gefeiert, der ab morgen Abend (Ankunft in Deutschland) wieder Pfarrer Doleschal ist.