Samstag, 1. Februar 2014

Berufung und Beruf

Die Sorge um arme Kinder und Jugendliche lag Erzbischof Matulaitis in Vilnius besonders am Herzen, als er Mitte der Zwanziger des vergangenen Jahrhunderts die Schwesterngemeinschaft der "Dienerinnen Jesu in der Eucharistie" gründete. Heute wirken diese Schwestern in Litauen, Lettland, Weißrussland, Polen, in der Ukraine, in Russland, Kasachstan und in Deutschland. Die neun Niederlassungen in den letztgenannten drei Ländern sind derzeit zu einer "Delegatur" zusammengefasst, auch wenn sich das Umfeld und die jeweiligen Herausforderungen vor Ort sehr unterscheiden. Nicht wenige der Schwestern haben vor ihrem Ordenseintritt oder während der ertsen Jahre im Kloster einen Hochschulabschluss gemacht. Schwester Galina zum Beispiel, ist Lehrerin. Heute gibt sie Angelina und Olga Nachhilfeunterricht, damit sie den Anschluss in der Schule bekommen, den sie nicht aus eigener Schuld verloren haben.