Sonntag, 16. März 2014

Clemens Maria Hofbauer

Geburts- und Namenstage ihrer Seelsorger, sind Feiertage für unsere Pfarrgemeinden. Ich kam gestern gleich zweimal in den Genuss dieser Freude: Am Morgen feierten wir meinen Namenspatron in Marx, am Abend in Saratow. Zum Frühstück im Marxer Pfarrhaus blieben fast alle, die zur Messe gekommen waren. 30 Personen saßen bei strahlendem Sonnenschein, dampfenden Kartoffeln, eingelegten Pilzen  und allerlei Hausgemachtem um die Tische herum. Jeder hatte etwas mitgebracht. Sie hatten nachts gebacken, frisches Sauerkraut zubereitet, ... Es war schon fast wie Ostern. Auch im Kloster ging das Licht in der vorherigen Nacht spät aus, nicht nur weil die Tapezierer (s. vorhergehender Eintrag) erst weit nach Mitternacht nach Hause kamen. In Saratow hatten sich ungewöhnlich viele zum Gottesdienst am Abend versammelt. Gratuliert wurde danach, im Gemeindesaal: die afrikanischen Studenten sagen französisch, zwei Mädchen spielten auf dem Klavier, eine - auch noch im Vorschulalter - sang und wurde von ihrer Mutter auf der Gitarre begleitet.