Montag, 3. März 2014

Montägliches Sammelsurium

Briefe, Anrufe, Besprechungen, Planung ... nichts Neues im Büro, von früh bis Abend. Das Auto habe ich zur Durchsicht abgegeben (150.000 km), und in der zukünftigen Wohnung für den Generalvikar haben wir überlegt, was wir vor seiner Ankunft ändern müssen. Bisher war das die Gästewohnung. 
Für die orthodoxen Christen begann heute die Fastenzeit. Ostern werden wir in diesem Jahr wieder einmal gemeinsam feiern, zumindest am gleichen Tag. 
Ich habe alle Gemeinden im Bistum gebeten, um friedliche Gespräche und Lösungen in der Ukraine zu beten. Nicht, weil das noch keiner getan hätte, sondern damit wir es gemeinsam tun. Beten ist das, was wir können. Nicht wenige haben dort Verwandte und Freunde. (Charkow ist eins unserer Nachbarbistümer im Westen. Unser Bistumspatron, der heilige Clemens von Rom, starb vor ca. 1900 Jahren bei Sevastopol den Märtyrertod.) Auch die Abendmesse in der Kathedrale haben wir in dieser Intention gefeiert. Ich war heute wieder Stellvertreter des Pfarrers, weil der zu einem Treffen mit Mitbrüdern gefahren ist. (Ich schätze diese Treffen sehr und halte sie für notwendig in Bezug auf die geistlich-menschliche Frische der Seelsorger in extremen Diasporasituationen wie bei uns.)
Wie wird es in diesem Jahr mit meinen Blogeinträgen während der Fastenzeit? Bis übermorgen kann ich ja noch überlegen. Ich denke an einen einmaligen Eintrag pro Woche, also nicht ganz so streng wie im vergangenen Jahr. - Nebensache!