Freitag, 21. März 2014

Noch ein Neuanfang in Marx

Sessel und Sofa holt der ehemalige Besitzer noch ab.
Dieser Tage machte ich mit Schwester Helena aus Marx meinen ersten Besuch bei einer Frau, die vier Kinder ihrer verstorbenen Schwester angenommen hatte, damit denen der Weg in die Zukunft offen bliebe. Ihre eigenen Töchter sind schon aus dem Haus. Sie ist arm und in ihren selbstlosen Plänen auf viel Hilfe angewiesen. Die blieb in den letzten Monaten nicht aus. Darum hat sie nun ihre eigenen (mehr als) vier Wände, kann auch die letzten beiden Kinder aus der Taiga nachholen und Schritt für Schritt zu einem geregelten Lebensstil auch für die Kinder) übergehen. Das reparaturbedürftige Haus, in dem sie wohnt, ist völlig leer. Aber es gibt z.B. schon jemanden, der für Betten sammeln will. Kühlschrank, Tische, Stühle, Schränke ... sind noch offen. :-) Ein großes Grundstück gehört zum Haus. Im Garten wird die Frau mit ihren Kindern vieles selbst anbauen können, wovon sie schon im nächsten Winter leben werden. Die Nachbarn auf beiden Seiten scheinen ruhige Anwohner zu sein. Bis zur Kirche (und zum Caritas-Kinderzentrum) sind es 5 Minuten.